WT07: Von Kemna über die Höhen

Wupper, Herbringhauser Talsperre, Beyenburger Stausee. Obwohl uns diese Tour lange Zeit über die Höhen führt, macht Bergisch Wasserland seiner Umschreibung alle Ehre. Da der erste Teil lang über Reitwege führt, empfiehlt sich je nach Jahreszeit matschfestes Schuhwerk. Mit einer ausführlichen Pause im Beyenburger Eiscafé eignet sich die Runde durchaus als ausführlicher Tagesordnungspunkt..

 

Wir starten in Kemna, an der Tennishalle direkt an der Wupper stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Wer mit dem Bus anreist, fährt von Wuppertal-Oberbarmen mit der Linie 626 bis Kemnabrücke. Hier überqueren wir mit der Kemnabrücke die Wupper, die an dieser Stelle recht breit und ruhig fließt. Schräg rechts geht es mit diversen Wanderzeichen den Berg hinauf. Wenn der Weg auf einen rot-weißen Pöller trifft, gehen wir schräg links mit dem Wanderzeichen A1 weiter den Berg hinauf und queren die Stromtrasse. Auf einem etwas breiteren Weg gehen wir links und queren nochmals die Stromtrasse. Jetzt bleiben wir etwa auf einer Höhe, gehen ein Stück durch den Marscheider Wald, immer noch mit dem Wanderzeichen A1. Kurz vor der nächsten — etwas kleineren — Stromtrasse halten wir uns links, verlassen A1 und gehen in einen nicht ausgezeichneten Reitweg. Wenn er sich verzweigt, nehmen wir den linken Weg, ebenfalls ohne Markierung. Die häufig durch Reiter frequentierten Wege machen das Gehen je nach Feuchtigkeit des Bodens etwas mühselig. 

Der Weg führt aus dem Wald heraus, zwischen Weiden hindurch an einem Reiterhof vorbei direkt nach Herbringhausen hinein. Auf der Straße "Herbringhausen" gehen wir durch die Ortschaft hindurch. Kurz hiner dem Ort halten wir uns links und gehen auf ein altes Umspannhäuschen zu. Am Umspannhäuschen folgen wir links den Wanderzeichen A4 und W. Am Ende der Weidenhecke gehen wir ohne Weg rechts über die Wiese, unter der Stromleitung hindurch hinauf in das nächste Wäldchen. Hier treffen wir wieder auf die beiden Wanderzeichen. Am großen Hauptweg verlassen wir A4 kurz und gehen mit W geradeaus direkt hinunter zur Herbringhauser Talsperre. Wir gehen über die Staumauer, dahinter rechts. Noch mehrere Male sehen wir nun die Wanderzeichen A3, 4, 5, die nach rechts oder links verschwenken. Wir ignorieren sie und gehen geradeaus weiter, überqueren die Straße Spiekerlinde an der Bushaltestelle "Trompete" und gehen direkt auf die Ortschaft Spiekern zu. 

 

In Spiekern biegen wir vor der Feuerwache links Richtung Nöllenberg. Der Weg führt am CVJM-Haus vorbei. An einer kleinen Verzweigung gehen wir die asphaltierte Straße weiter geradeaus (in die Sackgassen hinein) Richtung Nöllenberg. Am Ende des asphaltierten Wegs geht es geradeaus mit dem Wanderzeichen A2 erst durch Pferdekoppeln, dann durch den Wald wieder ins Tal hinunter. An der kleinen Landstraße knapp oberhalb des Beyenburger Stausees halten wir uns links, gehen den Stausee entlang, an der Fischbauchbrücke vorbei bis nach Beyenburg hinein.

 

Hier bietet sich die Gelegenheit für eine ausführliche Pause im Eiscafé. Wir gehen dann durch die Straße "Am Kriegermal", bis zum Ende durch, wenn sie auf eine größere Straße trifft, gehen wir kurz rechts, überqueren sie und biegen links in das Sackgassen-Sträßchen "In der Grüne". Nach etwa 100 Metern geht es schräg links mit W einen schmalen Trampelpfad wieder steil den Berg hinauf. In kürzester Zeit sind wir wieder hoch über Beyenburg. Wir gehen an einem Sportplatz vorbei, direkt dahinter rechts in einen breiten Waldweg. Wenn der Weg "W" nach links verschwenkt, gehen wir nach rechts, direkt auf die Freifläche der ehemaligen Mülldeponie zu. Kurz vor der Freifläche halten wir uns links und gehen mit einem kleinen Weg wieder bergab. (Hier sind wir uns nicht ganz sicher, wie gangbar der Weg im Sommer sind, da wir im März reichlich Riesenbärenklau-Schösslinge am Wegesrand beobachtet haben. Sollte der Weg im Sommer nicht passierbar sein, geht man an der Deponie den breiteren Weg rechts und gelangt hier direkt hinunter zur Wupperbrucke Kemna). Der Weg stößt uten auf einen breiteren befestigten Weg, den wir links an der Wupper entlang zurück zur Wupperbrücke und zum Parkplatz/zur Bushaltestelle gehen.