WT04: Beyenburg – Ehrenberg

Diese Tagestour hat keine maximale Länge. Aber anschließend wissen Sie dennoch, was Sie getan haben, denn für 450 Höhenmeter mit sehr viel Auf und Ab brauchen Sie Kondition – oder Sie bekommen sie.

 

Auf den Bergen beidseitig der Wupper gehen Sie eine unserer abwechslungsreichsten Touren mit viel Aussicht, für die es sich lohnt, auch mal stehen zu bleiben und einfach nur zu schauen. Und am Ende der Tour noch ein wenig durch Beyenburg zu stromern lohnt sich immer. Fünf Stunden Laufzeit würden wir für diese knapp 14 Kilometer daher durchaus veranschlagen.

 

Wir parken in der Straße "Am Kriegermal", irgendwo hinter der immer gut besuchten Eisdiele. Wir gehen diese Straße bis zum Ende durch und dann schräg links in die Straße "In der Grüne". Nach etwa 100 Metern geht links mit dem Wanderzeichen W ein steiler Wiesenpfad den Berg hinauf, der dann zum Waldweg wird. Wir befinden uns vorerst zumindest teilweise auf dem Wuppersteig, der durchgängig mit W ausgezeichnet ist.

 

Oben angekommen, laufen wir durch eine etwas bizarr anmutende Landschaft mit abgeknickten Bäumen und niedrigem Bewuchs – was Kyrill halt übrig ließ. Wir halten uns links, laufen am Sportplatz Albertshöhe vorbei. W knickt nach rechts, wir gehen aber links an der Siedlung "Sondern" vorbei. Wenn links der "Sanddornweg" einmündet, gehen wir rechts in den Wald hinein. Ziel ist jetzt die ehemalige alte Herbringhauser Talsperre, die wir allerdings nicht über die Hauptwege erreichen wollen, sondern über schmale Waldpfade. Wenn also der breite Weg nach rechts verschwenkt, gehen wir geradeaus weiter durch einen schmalen Pfad, auf dem sich sehr gut Zecken einsammeln lassen. Wenn der Pfad wieder auf den breiten Waldweg stößt, kreuzen wir ihn (20m weiter rechts ist der Einstieg) und gehen weiter auf dem schmalen Pfad bergab. Fast unten im Tal stoßen wir wieder auf das Wanderzeichen W und folgen ihm bis hinunter zur trocken gelegten alten Talsperre. Wir halten uns rechts und gehen am Wanderparkplatz vorbei mit der Kemnabrücke über die Wupper.

Wir kreuzen die Wupperstraße und gehen mit W schräg links durch Kemna bergauf. W verschwenkt nach rechts und führt uns links zum Heusiepen. Tief Luft holen, denn der nächste Anstieg am Heusiepen ist gut für den Kreislauf, denn dieser Anstieg auf den Ehrenberg ist lang. Wenn der Weg an der Wiese zum Teerweg wird, schaut es kurz aus, als wären wir oben angekommen, dem ist aber nicht so. Es geht noch ein gutes Stück weiter bergan, dafür warten oben ein paar Bänke und ein Tisch aus Holzstämmen für eine Rast. Machen Sie diese Rast, denn trotz der Anstiege haben Sie gerade mal ein Drittel der Tour geschafft. Wir gehen danach ein Stück die kleine Straße entlang. Nun verlassen wir den Wuppersteig W endgültig.

 

Den ersten Weg, der uns rechts den Wald hinab führt, nehmen wir, an der Lichtung halten wir uns links. Hier öffnet sich Dank Kyrill die Landschaft zu einer wunderschönen Heide mit unbeschreiblich schönem Ausblick auf die umliegenden Berge. Es geht hinab bis auf einen Hauptweg, den wir kreuzen. Über eine alte Steinbrücke (Wanderweg A 1) geht es hinein in den Wald und den nächsten Berg hinauf durch lichten Buchenwald. Mit A3 und S geht es hinauf bis auf einen Teerweg, dem wir folgen. Dieser Teil des Ehrenbergs beeindruckt uns mit einer großartigen Fernsicht über Wiesen. Vor dem Haus Ehrenberg 80 biegen wir in den schmalen Teerweg rechts. Nun geht es wieder bergab, teils durch offenes Gelände, teils durch Wald. Im Grunde bewegen wir uns immer noch auf W und S3, man sieht es nur leider sehr selten mal. An einem Feuerlöschteich geht es wieder bergauf, wir folgen hier einem Stück Jakobsweg. Wenn der Jakobsweg nach rechts verschwenkt, gehen wir geradeaus über die Beyenburger Straße. 

 

Schräg rechts führt ein schmaler Pfad in den Wald, wir halten uns rechts und gehen an Pferdekoppeln bergab. Unterhalb der Pferdekoppeln folgen wir weiter dem Reitweg, gehen über die Pferdebrücke und dann mit dem Reitweg für einen knappen Kilometer wieder bergan. Je nach Nässe im Boden kann das recht mühselig sein, feste wasserdichte Schuhe sind hier wichtig. Wir kreuzen den Teerweg und gehen geradeaus an einer Hofschaft in Richtung der nächsten Landstraße. Vor dieser Landstraße biegen wir an einem Haus mit diversen Wanderzeichen nach rechts; es geht leicht bergab durch den Wald. Wenn der Weg sich gabelt, nehmen wir den linken. Rechter Hand blicken wir hinunter nach Beyenburg. Der Weg führt uns schräg rechts zum Bilstein, den wir auf sehr steilem Weg hinunter gehen.

 

Wir gehen über die Wupperbrücke, an der Klosterkirche vorbei, halten uns links und kommen an unserem Parkplatz im Kriegermal an. 

WT04: Beyenburg - Ehrenberg