WI04: Hoch und Tief im Westen

Kann eine innerstädtische Wanderung tief im Westen der Stadt mit den Schneisen der A46 und den abgehenden Schnellstraßen reizvoll sein? Reicht das Grün aus, um das Grundrauschen vergessen zu lassen? Wir waren skeptisch. Aber: Oh ja, das geht. Natürlich trennt das Sonnborner Kreuz Teile Sonnborns und Vohwinkel ab vom Rest der Stadt. Als Fußgänger kommt man so aber auch in den Genuss vieler Brücken und spart sich so manchen Höhenmeter (Aber bitte keine falschen Hoffnungen: die Höhenmeter reichen immer noch aus). Und grün genug ist es unterwegs allemal. Am verblüffendsten fanden wir einen Mammutbaumwald auf einem schmalen Streifen zwischen L 418 und L 74. Man würde alles erwarten — nur das nicht.

Unsere Tour beginnt an der Schwebebahnstation Zoo/Stadion. Wir gehen in die Hubertusallee und biegen dann rechts in den Boettingerweg. Diesen gehen wir hinauf, vorbei am Stadion und am Elefantengehege des Zoos. In der Kurve gehen wir rechts in die Straße "Zur Waldesruh" bis zur Sambatrasse, auf die wir rechts einbiegen müssen. (Ein Abstecher nach links lohnt sich aber, weil die Trasse mitten durch den Zoo über das Löwengehege führt.) Nach ein paar hundert Metern nehmen wir den ersten Abgang von der Sambatrasse links hinab. Es geht unter der Sambatrasse hindurch und der Straße Waldesruh folgen, die sich den Berg hinab schlängelt. An den Aussichtsbänken biegen wir links in einen Fußweg ein, der an einer Wiese entlang führt. Wanderzeichen A3 und X. Nicht zu überhören ist das Rauschen der L 418. Den Wanderzeichen folgen, es geht nach rechts und mit einer Brücke über die L 418. Es geht nun an einem Waldstück entlang, das zur L 74 führt, die wir mit einer Brücke links ebenfalls überqueren. Wer sich ein bisschen auskennt, erkennt sofort, dass hier nur Mammutbäume stehen!

 

Hinter der Brücke über die L 74 geht es links, hinunter zur Kläranlage Buchenhofen. Vorbei an der Jugendfarm, dann links über die Wupperbrücke. Hinter der Brücke in die Buchenhofener Straße, die nach ein paar Metern schon Waldweg ist. Nach etwa 20 Metern geht es links einen steilen, nicht ausgezeichneten Waldpfad hinauf. Rechts halten, direkt am Siepen bergauf gehen. Auf einem breiteren Waldweg links, immer weiter bergauf. Hinter dem Pferdehof rechts, und weiter bergauf. Auf dem größeren Waldweg rechts. Direkt hinter der Realschule Boltenheide rechts auf den Waldweg. Dieser endet am "Schieten", hier gehen wir direkt rechts bergab, vorbei an einer großen Wiese mit weitem Panoramablick nach Norden und Osten, und mit der "Kuhbrücke" in großer Höhe über die A 46. (Diese Brücke haben wir schon auf den Touren WF15 und WK 15 beschrieben). Hinter der Brücke rechts und geradeaus in den Vohwinkeler Stadtwald hinein. Etwa 20 Meter inter den rot-weißen Pollern den linken Weg nehmen. Es geht hinab Richtung Vohwinkel. Achtung, leicht zu übersehen: Hinter einem grünen Maschendrahtzaun geht es mit einem schmalen, selten gegangenen Pfad links steil bergab. Dieser Pfad mündet in einen sehr schmalen Fußweg, der von hinten zwischen den Häusern Schlieffenstraße 34 und 36. Die Schlieffenstraße gehen wir links und direkt rechts in die Steinmetzstraße. Mit der Ampel über die Haeseler Straße geradeaus in die Grotenbecker Straße bis zur Kaiserstraße. 

 

An der Kaiserstraße gehen wir rechts ein Stück an der Schwebebahn entlang, dann links in die Schillerstraße. Zwischen den Hausnummern 7 und 9 links die Treppe hinaus (von den Anwohnern liebevoll als "Köttelgasse" bezeichnet). In der Goethestraße halten wir uns links. Zwischen den Hausnummern 41 und 43 rechts durch die Löv bis auf die Herderstraße. Diese geht es links, bis über die Eisenbahnbrücke, vorbei am Zugang zur hier beginnenden (oder endenden) Nordbahntrasse. Direkt hinter der Trassenbrücke geht es rechts. Nach ca. 100 Metern geht links ein Trampelpfad ab, der zu den drei Hochhäusern führt. Vor den Häusern auf dem Querweg rechts. Hinter den Häusern an der Wiese rechts bergab, am unteren Ende der Wiese den Pfad links, der zu einem Hohlweg wird. Am Ende des Wegs schräg links, über die kleine Trasse, dann rechts bergauf. Die Straße Grünewald hinauf, an einem Feld entlang.  Auf Höhe von Haus Nr. 26 geht ein Pfad rechts durch das Feld. Am Ende links weiter bergauf am Waldsaum entlang. Hinter dem Sportplatz geht es rechts in den gut ausgebauten Waldweg hinein, Wanderzeichen W durch den Tescher Busch. Auf Höhe der Gärtnerei Leonhards geht es mit W rechts den Weg bergab. Wenn W nach rechts ins Wohngebiet zeigt, gehen wir geradeaus weiter bergab zum Schloss Lüntenbeck.

 

Vor dem Schloss biegen wir rechts. Hinter dem Schloss geht es links (Wer mag, kann im Schlosscafé einkehren). Geradeaus weiter in den Lüntenbecker Weg, auf der linken Seite ist ein separater Fußgängerweg bergauf. In der Kurve scharf rechts den Waldweg hinein, der uns auf den Lüntenberg führt, eine ehemalige Mülldeponie. An dieser müssen wir links entlang, es lohnt aber unbedingt den Abstecher nach rechts auf die Kuppe hinauf. Hier stehen Bänke und man hat eine weite Aussicht, über den Gaskessel und das Tal. Links die Deponie hinunter, unter der Brücke der A 535 hindurch bis zur Nordbahntrasse, die wir überqueren. Auf dem Deutschen Ring halten wir uns links. Links in die Straße "Giebel" hinein.  An der Kartbahn unten mit der Ampel über den Deutschen Ring und mit der Brücke über die A46. Geradeaus in die Kirchhofstraße und dieser folgen.  Am Ende der Straße befindet sich die Firma Stocko. Hier gehen wir nicht über die Eisenbahnbrücke, sondern einen schmalen Privatweg direkt links. Dieser Weg geht sehr bald bergab, wir gelangen an Treppenstufen, schauen von oben auf die Stelle, wo die Schwebebahn unter der Eisenbahn fährt (Wer Glück hat, erwischt auf einem Foto beide Bahnen).  Die Treppenstufen führen uns bis hinunter auf Wupperniveau. Wir halten uns rechts, gehen unter der alten Bahnbrücke hindurch zurück zur Schwebebahnstation Zoo/Stadion.

WI04: Hoch und Tief im Westen