WI02: Unterbarmer Weitblicke

Wie oft schon gehört: "Ich mag Wuppertal nicht. Die vielen Berge engen mich bedrohlich ein." Tja. Was sollen wir sagen? Rauf auf die Berge und die Stadt von oben genießen!

 

Und am besten gleich das Tal von beiden Seiten mitnehmen. Diese Runde startet in der Mitte Wuppertals am Schwebebahnhof Loh und führt auf der Nordseite des Tals auf halber Höhe an der Hardt entlang zum Landgericht hinab und über Wolkenburgtreppe und Klophauspark auf der Südseite am Skulpturenpark vorbei oberhalb des Unterbarmer Friedhofs durch den Kothener Busch wieder zurück zum Loh. Eine Runde mit viel Wald und viel Gründerzeit, gespickt mit Fernblicken über die Mitte der Stadt, deren Vielzahl selbst uns überrascht hat und auch für gestandene Wuppertaler noch neue Blicke bietet. (Kleiner Tipp: In der laublosen Winterzeit ist noch mehr Durch- und Fernsicht als im Sommer.)

 

Wir starten also am Schwebebahnhof Loh und gehen ein Stück die Rudolfstraße hinauf, um dann links in die Gronaustraße einzubiegen. Diese gehen wir hinauf und biegen oben angekommen rechts in die Parsevalstraße, direkt danach links in die Kronenstraße. Hinter der Hausnummer 23 führt rechts ein Hohlweg zur Hardt hoch — links Wohnbebauung, rechts Kleingartenanlage. Kurz vor der Autostraße biegen wir links auf den Waldweg und bleiben auf etwa halber Hardt-Höhe (diese Tour führt nicht über den Kopf der Hardt mit den Türmen und dem Botanischen Garten — wer hier spazieren möchte, muss das separat tun!) Wir lassen die Treppenstufen rechts außer Acht, gehen weiter geradeaus und haben links schon einen ersten schönen Blick über Unterbarmen auf die Südhöhen. Gabelt sich der Weg hier und da, so bleiben wir immer etwa auf derselben Höhe. Dort, wo mehrere Wege aufeinander treffen, nehmen wir den, der schräg links hinab führt (mit Straßenbeleuchtung). Dieser Weg führt geradeaus auf den Nommensenweg, der wiederum auf die Gartenstraße, die wir kurz links gehen, um dann hinter der Kurve links die Treppe "Hardtweg" hinab zur Wupper gehen. Unten gehen wir rechts in den Hofkamp, vorbei an der Lichtheilstätte Hausnummer 187, um hinter der Schwebebahnstation Landgericht am Eiland auf die Gerichtsinsel zu gehen.

 

Von der Gerichtsinsel über den anderen Arm der Wupper gelangen wir zur B7, die wir an der Ampel überqueren und rechts gehen, vorbei an Mediamarkt. Links biegen wir in die Barmer Straße, ein Schild weist zur Wolkenburgtreppe. Um diese zu erreichen, müssen wir aber erst eine recht verwahrloste Treppe hinauf. Hier unterqueren wir die Bahngleise. Wir gelangen auf die Straße Wolkenburg. Gegenüber, zwischen den Hausnummern 48 und 50 führt dann die frisch sanierte Wolkenburg-Treppe weiter den Berg hinauf. Oben angekommen, geht es direkt links in den Klophauspark, am Pavillon vorbei, mit (zumindest im Winter) Fernsicht auf Unterbarmen und im Westen nach Elberfeld. Dieser befestigte Weg führt am Ende nach rechts, wir gelangen zum Liesegangweg, in den wir aber nicht hinein gehen, sondern die Treppenstufen bergab nehmen. Durch das Firmengelände der Firma Wüsthoff rechts über den Böhler Bach bis zur Bendahler Straße. Hier gehen wir links, an der Kreuzung geradeaus in den Hesselnberg, dann rechts den Gemsenweg hinauf bis zu Hirschstraße. Rechts geht es zum geografischen Mittelpunkt Wuppertals und zum Skulpturenpark, den man gesehen haben muss, aber nicht auf dieser Runde (Hier empfehlen wir die Tour WK08: "Wuppertals geografische Mitte"). Daher gehen wir in der Hirschstraße links. Hinter der Hausnummer 48 geht es steil bergauf. Wir gehen ganz hinauf bis zur Iltisstraße 2a, hier links in den Wald hinauf. Von hier aus hat man wiederum einen spektakulären Blick über den Westen der Stadt. Weiter den Wald hinauf, der Zaun links begrenzt den Unterbarmer Friedhof, der Zaun rechts den Skulpturenpark. Wir kommen an einer Gartensiedlung an, an dieser gehen wir rechts weiter bergauf. Hinter der Gartensiedlung führt ein Weg nach links. Wir gehen bis auf die Höhe des neuen Gebäudes, das zum Skulpturenpark gehört, weiter links. Hier haben wir Aussicht auf die andere Talseite. Wiederum am Ende der Kleingartenanlage geht ein Weg links bergab. Wir gehen hinunter bis auf den nächsten breiteren Weg, hier rechts. Dieser Weg führt durch den Kleingartenverein Unterbarmen auf die Oberbergische Straße. 

 

Wir überqueren die Oberbergische Straße und gehen auf der gegenüberliegenden Seite den Weg schräg links hoch, der uns zwischen den beiden Sportplätzen hindurch in den Kothener Busch führt. An der Tafel "Erholungsgebiet Kothener Busch" gehen wir den linken Waldweg. Am Wetterhäuschen gehen wir links bergab und kreuzen ein paar Mal die Downhillstrecke der Mountainbiker. Warntafeln säumen den Weg. Oberhalb der Gartensiedlung "Kothener Wald" halten wir uns links. Am Vereinsheim links die Treppenstufen hinter, ein paar Schritte rechts und dann wieder links mit weiteren Stufen bergab. An der Wegekreuzung mit Baum und Bank geht es rechts weiter, wir überqueren den Kothener Bach. Dahinter geht es links durch den Kleingartenweg "Am Sonnenhang". Es geht bergab, vorbei an der Rudolf-Steiner-Schule bis hinunter zur Schlossstraße. Diese überqueren wir und gehen geradeaus in den Fingscheid hinein, über die Fingscheider Brücke und rechts in die Wittensteinstraße. Links geht es mit Blick auf die Unterbarmer Hauptkirche auf die Friedrich-Wilhelm-Straße hinunter auf die B7. Diese überqueren wir (leider ohne Ampel, die an dieser Stelle schlicht fehlt). An der Unterbarmer Hauptkirche halten wir uns rechts und gehen zurück zum Schwebebahnhof Loh. 

WI02: Unterbarmer Weitblicke