WF21: Stausee, Wülfing, Herkingrade

Noch eine Tour im äußersten Osten der Stadt — sehr abwechslungsreich, da sie mit sanftem Auf und Ab am Beyenburger Stausee beginnt, um im zweiten Teil über einen Höhenweg durch Wald und Wiesen viel Fernsicht zu bieten und am Schluss mit einem spektakulären Blick auf das Tal der Wupper aufzuwarten. Wer mag, kann durch die Industriedenkmäler der Textilstadt Wülfing gehen, wer Natur pur bevorzugt, kann die Wupper eine Brücke zuvor überqueren.

Startpunkt ist der Wanderparkplatz an der neuen Wupperbrücke in Wuppertal-Beyenburg, am Ende der Straße "Vor der Hardt". Per ÖPNV ist die Wupperbrücke mit der Linie 626 ab Oberbarmen zu erreichen. Von hier aus mit der Brücke den See überqueren bis zum Wanderparkplatz. 

Vom Wanderparkplatz aus gehen wir den schmalen Wurzelpfad hinauf, auf dem befestigten Sträßchen links. Wanderzeichen sind der Pilgerweg, Wupperweg 6 und Straße der Arbeit. Hier gehen wir am Stausee entlang. Das Sträßchen "Am Lohbach" führt uns am Bergischen Fischereiverein vorbei, wo man an jedem ersten Wochenende im Monat auch frisch geräucherte Forellen erstehen kann. Schräg rechts geht es in den Wald hinein, mit den Zeichen Raute und Straße der Arbeit. Nun geht es oberhalb der Wupper entlang. Am kleinen Klärwerk verschwenkt der Weg nach rechts und führt uns nach einer Weile hinein in die Fachwerk- und Ziegel-Arbeiterhäuser der ehemaligen Tuchfabrik Wülfing.

 

Wer nun nicht durch die alten Industriebauten gehen mag (was sich unbedingt lohnt, denn sie sind gut erhaltenes Zeugnis ihrer Zeit, auch das Museum ist einen Ausflug wert!), kann abkürzen und gegenüber der Wupperstraße 7 mit einer Brücke die Wupper überqueren, über die Wuppertalstraße L474 gehen und geradeaus die Straße Obergrunewald hinauf gehen. 

 

Ansonsten folgen wir einfach dem Weg durch die Ziegelhallen der Textilstadt und gehen bis zum ehemaligen Bahnhof Dahlerau, wo wir die Wupper überqueren. Hier halten wir uns links und gehen ein Stück die Wuppertalstraße L474 entlang, um in der Kurve rechts einen nicht mit Wanderzeichen ausgezeichneten Weg in den Wald bergan zu gehen. Der Weg führt auf die Straße Obergrunewald, es geht weiter bergauf.

Die Straße Obergrunewald führt hinauf nach Herkingrade. Hier haben wir einen ersten Fernblick und halten uns an der Landstraße links. Kurz vor dem Ortsausgangsschild nach Schwelm biegen wir links in den Feldweg, Wanderzeichen A6. Für ein paar Kilometer geht es mit diesem Zeichen nun über einen abwechslungsreichen Höhenweg durch Wald, Feld und Wiesen, mit vielen Ausblicken Richtung Spieckern und Lichtscheid. 

Er führt an Remlingrade mit seiner weißen Kirche vorbei.

 

Hinter Remlingrade führt ein Weg schräg links in den Wald und auf einen Kammweg oberhalb der Landstraße, die zurück nach Beyenburg führt. Hier gibt es kein Wanderzeichen, bitte unbedingt in die Karte schauen! Der Pfad führt zunächst durch offenes Gelände, das eine sehr deutliche Heidelandschaft aufweist mit Ginsterbüschen, kleinen Birken, Erika und Blaubeeren. Nach einer Weile wird der Pfad zum Waldpfad, der immer noch genau über den Kamm des Bergs führt und immer knorriger wird.  Der Waldboden ist übersät mit niedrigem Heidelbeerbewuchs.

 

Wenn es zum Schluss den Berg hinuntergeht, hat man an der Steilwand links einen wunderbaren Ausblick auf die tief liegende Wupper. Es geht hinab zur L474, nach ein paar Metern rechts in die Landstraße einbiegen und sofort wieder links in den Ackersieper Weg, der durch das Gelände der Firma Sandvik führt. Dort angekommen, führt der Weg wiederum auf die L474. Hier gehen wir entweder zur Bushaltestelle oder überqueren die Landstraße, um gegenüber auf die Wupperbrücke zu gelangen, die uns wieder zum Parkplatz führt.

WF21: Stausee-Wülfing-Herkingrade