WF20: Marscheid — Ehrenberg

"Papierfabrik Erfurt? Och nö. Ich habe keine Lust, durch die hiesige Industrie zu laufen." Diese landschaftlich sehr reizvolle Tour führt mitten durch die Heimat der Raufasertapete. Und, was wir nicht wussten, direkt dahinter durch eine der schönsten kleinen Ortschaften der Gegend: Dahlhausen (nicht zu verwechseln mit dem Dahlhausen am Wupperzonas). Hier wohnten früher die Industriellen und Arbeiter, Villa, Park und Fachwerkhäuser sind erhalten und liegen so versteckt direkt an der Beyenburger Straße, das man es nur zufällig entdecken kann. Vor lauter Begeisterung haben wir sogar vergessen, Fotos zu machen ...

 

Für diese Runde ist ein beständiger Blick in die Karte unabdingbar; zu viele kleine Wege im Wald ohne Wanderzeichen sind schwer zu beschreiben.

 

 

Wir parken auf dem Wanderparkplatz am Ende des Ortsteils Wuppertal-Laaken. An der Bank geht links ein steiler Weg den Wald hinauf, der uns über einen buchengesäumten Kamm führt. Kurz bevor wir oben angekommen sind, gehen wir einen schmalen Trampelpfad nach links, der uns auf den breiteren Wanderweg A4 bergauf bringt. Verzweigt sich der Weg, nehmen wir den linken. In einer langgezogenen Rechtskurve direkt an der Stromtrasse geht ein schmaler Trampelpfad links bergab ins Tal. Wir queren den Weg A1 und gehen weiter bergab. Ein asphaltiertes Sträßchen, Wanderzeichen A6, führt uns hinunter Richtung Tennishalle Kemna. Unten angekommen, lassen wir die Wupperbrücke links liegen und folgen dem Sträßchen rechts. Zu unserer Rechten befindet sich die trocken gelegte Alte Herbringhauser Talsperre. Nach einer Weile führt ein Weg rechts hinauf zur ehemaligen Mülldeponie, wir bleiben aber auf dem unteren Weg bis wir an das Betriebsgelände der Papierfabrik Erfurt gelangen. Hier nehmen wir den linken Pfad bergab, vorbei an verklinkerten Wohnhäusern. Wir passieren die Einfahrt zum Werksgelände und einen Hof mit gigantischen Papierstapeln.

 

Es geht über die Wupper zur Beyenburger Straße, hier gehen wir kurz rechts und biegen an der Bushaltestelle "Papierfabrik" links in die Straße "Dahlhausen 40-48". Wir passieren einen Park und mehrere wunderschöne bergische verschieferte Häuser. (Selbst wir kannten diesen Weiler noch nicht!) Hinter der Ortschaft geht es mit einem Wiesenpfad wieder bergauf, vorbei an einigen Koppeln. Hinter der letzten Koppel geht es links, dann schräg rechts den Wald hinein, Wanderzeichen X, A2, A6. Vorbei an einem kleinen Steinbruch geht es nun steil den Ehrenberg hinauf, immer den Wanderzeichen folgend. Wir kommen aus an der Straße Ehrenberg/Heusiepen. Hier stehen an einem Baum Tisch und Bänke für eine Wanderrast. 

 

Geradeaus geht es weiter in die Straße Ehrenberg, nach ein paar Metern links in den Wanderweg A6. Nach einem kurzen Waldstück geht es über eine große Wiese mit Fernblick, dann wieder in den Wald hinein. An der Gabelung links, es geht wieder bergab. In einer langgestreckten Linkskurve geht es einen befestigten breiten Weg links bergab. Irgendwann ist der Weg auch wieder als A6 ausgezeichnet. Es geht hinab zum Mahnmal Kemna auf die Beyenburger Starße, der wir rechts bis zur Bushaltestelle Laaken, hier dann links über die Wupperbrücke. Direkt hinter der Brücke links den Wanderweg A6 zurück zum Wanderparkplatz.

WF20: Marscheid - Ehrenberg