WF16: Von Unterbarmen über die Südhöhen

Eine Runde, die mal mitten in der Stadt fast von der Talachse aus startet und zeigt, dass man innerstädtisch kilometerweit fast ausschließlich durchs Grüne laufen kann. Und erstaunlicherweise: Auf der ganzen Tour gibt es kaum asphaltierte Wege, auf denen die Füße heiß laufen. Dafür jede Menge Fernsicht über die Innenstadt Wuppertals. Mit 11,6 km ist die Runde eigentlich knapp über Feierabendtour-Länge, aber wegen der kurzen Anfahrt ordnen wir sie dennoch in die Feierabend-Touren ein.

 

Startpunkt ist die Nesselstraße. Mit dem Auto: Irgendwo im Dreieck Gerdastraße/Meckelstraße/Nesselstraße parken. Mit dem Bus: Linie 628 Haltestelle "Im Springen".

 

 

Erster Anstieg: Wir gehen die Nesselstraße fast ganz hinauf. Auf Höhe des "Kornblumenwegs" der Gartensiedlung links gehen wir rechts in den Wald hinein. Nach der ersten Linkskurve verlassen wir den Waldweg und gehen an einer Wiese links bergab. Wir gelangen auf einen Trampelpfad Richtung Gartensiedlung "Kothener Wald", gehen in die Siedlung hinein, überqueren den Kothener Bach, dem Hauptweg folgend. Kurz bevor der Weg hinausführt aus der Siedlung, geht es über eine sehr lange Treppe links bergauf. Oben angekommen geht es mit dem Gartenweg "An der Sense" rechts, am Gymnasium Kothen vorbei und aus der Siedlung hinaus. Hier geht es links einen befestigten Weg hinauf, rechter Hand die Gartensiedlung "Dahls-Hain". Oberhalb dieser Gartensiedlung nehmen wir den rechten Weg bergab und gehen rechts um den Sportplatz Oberbergische Straße herum.

 

Wir überqueren die Oberbergische Straße und gehen direkt gegenüber eine kleine Stichstraße hinein, die zu mehreren weiteren Gartensiedlungen führt: Kleingartenverein Unterbarmen, Gartensiedlung Waldfrieden, Kleingartenverein Oberbergische Straße. Hier nehmen wir den unteren Weg Richtung Kleingartenverein Unterbarmen. Nicht zu sehen, aber interessant zu wissen: Hier befinden wir uns über einem Pump-Tunnelsystem von der Dhünn-Talsperre, aus der Wuppertal-Barmen sein Trinkwasser bezieht. Unterhalb des Sportplatzes befinden sich unterirdisch sechs von insgesamt 34 Trinkwasserspeichern der Stadt. 

 

Auf Höhe des Denkmals für Otto Jäger — etwas versteckt auf der linken Seite im Gebüsch —biegen wir links in einen Trampelpfad. (Wer einen weiteren Schlenker in der Runde haben möchte: Weiter geradeaus führt der Weg am Unterbarmer Friedhof vorbei; alte pompöse Gräber, parkähnliche Anlage des Friedhofs und Aussicht über die Stadt sind einen Besuch wert!) Wir gehen den Trampelpfad hinaus, dem nächsten befestigten und befahrbaren Weg folgen wir nach links bis zu einer Lichtung, die wir rechts queren, um von dort aus schräg links quasi parallel zum befahrbaren Weg wieder in einen Trampelpfad einzubiegen. Stößt er an einen Wall, halten wir uns rechts und gelangen in die Siedlung "Berfrieden".  An der zentral gelegenen Linde mit der Sitzbank vorbei hinunter zum Böhler Weg, den wir überqueren. Direkt gegenüber ist links neben einem Stromhäuschen eine etwas versteckt gelegenen Treppe, die wir nun hinauf gehen. Oben angekommen, gehen wir rechts, an der Rückseite des Gasthauses "Haus Grunewald" vorbei. Hier stoßen wir auf die Ronsdorfer Straße und den Überflieger am Lichtscheid, die wir mit der Brücke nun überqueren.

 

Hinter der Brücke gehen wir rechts in die Straße "Kapellen". Am Haus mit der Nummer 26 führt links ein Weg hinter die Wohnhäuser, dort rechts und direkt wieder links an einer Pferdekoppel entlang. Kurz vor dem grünen Metallzaun auf der linken Seite biegen wir links in den schmalen Wiesenpfad ein, der uns unterhalb des ehemaligen Freizeitbads "Bergische Sonne" entlang führt, mit Blick auf den Wasserturm Lichscheid. Zweigt ein Trampelpfad durch die Wiesen rechts ab, gehen wir diesen. Wir überqueren die Gelpe an einem kleinen Stauteich und gehen den Hauptweg links hoch, kommen an den Höfen der Straße "Baur" vorbei und folgen dem Sträßchen zwischen den Wiesen, bis wir auf auf der Staubenthaler Höhe ankommen.

 

Hier gehen wir geradeaus durch die Friedrichshöhe, überqueren die Staubenthaler Straße und gehen direkt in die Elias-Eller-Straße schräg links hinein. Geradeaus über einen Garagenhof nach links in die Kurfürstenstraße. Am Ende rechts, an "Fedra's Jägerstübchen" vorbei (für das Deppen-Apostroph können wir auch nichts). Hinter der Straße "Wolfskuhle" gehen wir mit der Ampel über die viel befahrene Parkstraße geradeaus in das Gewerbegebiet hinein. Ja, hier ist die Strecke mal kurz weniger schön. Es geht leicht bergab, hinter dem DHL-Verteilzentrum geht es rechts; genau unterhalb des Verteilzentrums führt ein Weg links uns aber wieder ins Grüne. Wir erreichen den Scharpenacken, sofortige Ruhe ist garantiert.

 

 

Am ersten Querweg gehen wir links, geradeaus den Trampelpfad das Wäldchen hinauf. Dieser führt auf den allseits bekannten Hauptweg auf dem Scharpenacken, wir biegen aber direkt zu Beginn links in einen Schotterweg. Nach etwa 200 Metern führt links ein Trampelpfad über die Wiese. Wir gehen hinab und hinauf, an der nächsten Böschung den rechten Pfad die großen Schafsweiden am Waldrand entlang. Wir gelangen auf das Sträßchen "Marpe", dem wir links folgen bis zur Adolf-Vorwerk-Straße. Hier rechts. Vorbei geht es an den Villen bis zur Höhe Toelleturm, den wir ebenso wie den Springbrunnen und den Spielplatz passieren, um im Wald links dem "Höhenweg" zu folgen. Er führt an die Lönsstraße, die wir überqueren. Direkt geradeaus geht es zu den oberen Stelen der ehemaligen Bergbahntrasse. Wir gelangen in den oberen Teil der Barmer Anlagen und haben einen wunderbaren weiten Blick über Barmen Richtung Hatzfeld. Auf dem "Emil-Röhrig-Platz" laden einige Bänke zum Verweilen ein.

 

Links führt die "Schüller-Allee" ein Stück die Barmer Anlagen hinunter. Verzweigt sich der Weg, gehen wir links in den "Plutte-Weg", der zum "Plutte-Platz" führt. Dieses Wiesen-Areal mit der großen Eiche und den Sitzsteinen ist übrigens immer noch ein absoluter Geheimtipp für ein Picknick. Schräg links geht es weiter Richtung Restaurant "Zum Futterplatz". Hier überqueren wir die Obere Lichtenplatzer Straße und gehen direkt am Restaurant links in die Gartensiedlung hinein. Es geht kurz sehr steil bergab. Wird er zum Wiesenweg, geht es rechts die Treppe hinunter, mit einer kleinen Brücke über den Bach und direkt wieder die reichlich vernachlässigte Treppe hinauf rechts in die "Springer Gartensiedlung". Von hier aus haben wir einen spektakulären Blick über halb Wuppertal. Wir folgen hier dem "Margaretenweg". Am Ende des Panoramawegs rechts den "Schreberweg" hinunter, dann links in den "Phloxweg". Dieser führt auf die Nesselstraße, die wir nun wieder bergab gehen bis zum Ausgangspunkt dieser sehr schönen innerstädtischen Rundtour.