WF13: Wupperzonas

Zugegeben: Mit dieser Tour brechen wir unser Versprechen, dass alle Startpunkte maximal 20 Minuten von der Wuppertaler Mitte entfernt sind. Der Startpunkt bei Dahlhausen ist etwa 35 Autominuten vom Loh entfernt. 

 

Wuppertaler kennen die Wupper als Fluss, der fast versteckt und oft eingemauert durch das Stadtgebiet fließt. Doch nicht umsonst heißt sie auch "Bergischer Amazonas". Nach einer wunderbaren Strecke mit viel Fernsicht über die Höhen im Grenzgebiet Wuppertal/Remscheid/Radevormwald endet diese Tour entlang der Wupperfelsen, wo der Fluss breit und langsam ist; einem Paradies für unterschiedlichste Vogelarten. Kein offizieller Wanderweg zeigt Ihnen diesen wunderbaren Ort!

 

Mit dem ÖPNV lässt sich der Startpunkt mit der Buslinie 626 ab Oberbarmen erreichen, die Haltestelle ist "Dahlhausen Brücke".  Autofahrer finden unmittelbar an dieser Bushaltestelle einen Parkplatz.

 

Hier gehen wir ein paar Meter zurück und biegen in die Hardtstraße, gehen über die Wupperbrücke und dann unter der Eisenbahnbrücke hindurch. Unmittelbar dahinter biegen wir mit dem Pilgerzeichen links in einen steilen Weg, der uns an ein paar Häusern vorbei in den Wald hinauf führt. Auf der Höhe gelangen wir zum Sieperhof, folgen dem Sieperhofer Weg bis nach Frielinghausen, gehen weiter geradeaus durch auf den Weg Böhlefeld. Hier verlassen wir den Pilgerweg und biegen nach links mit dem Wanderzeichen R. An der Kreuzung im Örtchen Halle nehmen wir den rechten Weg, der uns mit A2 nach Hackenberg führt. Am Hackenberg verlassen wir A2 schon wieder und gehen nach links durch die Siedlung. Kurz vor der Hackenberger Straße (links sieht man am Horizont die grausigen Hochhäuser), biegen wir nach links, finden wieder die Wanderzeichen R und A2 und gehen in den Wald. Hier rechts halten, an einer Wiese entlang immer bergab. Man hört hier schon das Rauschen der Wuppertalsperre. Kurz vor dem Damm gelangen wir an eine Waldkirche.

 

Unser Weg führt hinter der Kirche links weiter, ein kurzer Abstecher nach rechts zum Damm der Wuppertalsperre lohnt sich aber. Wir gehen links hinunter an den Fuß des Damms und den Wupperaustritt aus der Sperre. An der Landstraße halten wir uns links und gehen diese neben dem ehemaligen Bahngleis entlang bis nach Wilhelmstal. Hier besteht die Möglichkeit, über die alten Bahngleise weiter zu gehen. Und das sollten wir auch, weil uns dieser zugegeben unbequeme Weg zu dem fast geheimen Wupperufer führt, das uns an den Amazonas denken lässt.

 

Über die Bahnschwellen geht es über eine alte und etwas baufällige Eisenbahnbrücke. Kurz vor der nächsten Brücke scharf rechts in den Waldweg einbiegen. Hier geht es hinab zu der einsamen offenen Uferstelle, wo sich wunderbar der Fluss und seine gefiederten Bewohner beobachten lassen. Das Schauen lohnt wirklich.

 

Nach einer Pause überqueren wir den kleinen Bach, der hier in die Wupper führt und halten uns dahinter bergauf, bis wir auf einen Waldweg treffen, der irgendwann einmal in die Wupperfelsen geschlagen wurde. Jetzt geht es einen guten Kilometer direkt an der Wupper entlang. Mit einer Brücke vorbei an einem Wasserfall, und im wahrsten Sinne über Stock und Stein. An einer dieser Stellen sollte man besonders trittfest sein, denn ein Felsen zwerschneidet den Weg, und man muss direkt am Abhang über ihn kletten.

 

Der Wupperzonasweg endet an einer alten Fabrik und einer kleinen Siedlung rechter Hand und führt uns direkt zurück zur Bushaltestelle bzw. zum Parkplatz.