WF08: Gennebreck - Herzkamp

Eigentlich fast zu lang für einen Feierabend ist diese abwechslungsreiche Tour, die wegen optimaler Steigungen und Beschaffenheit der Wege bei GPSies (wo wir unsere Tracks generieren) eine hohe Bewertung bekommt. Wir empfehlen, sie an einem Wochenende zu machen, und zwar direkt nach dem Frühstück, wenn die Chance auf einen Rest Morgennebel noch recht hoch ist.

 

Von der Lage her ist die Strecke recht interessant, weil sie zwischen Wuppertal und den spektakulären Schönheiten Deilbachtal/Felderbachtal/Elfringhauser Schweiz des niederbergischen Landes liegt. Sie zeichnet sich durch sehr abwechslungsreiche Waldwege und immer wieder einmal durch einen weiten Blick über weite Wiesen und Felder aus. Festes Schuhwerk ist unabdingbar, da kaum einer der Waldwege befestigt ist und wortwörtlich über Stock und Stein führt.

 

Wir parken am Hilgenpütt, einer kleinen Stichstraße vom Mollenkotten aus, wo rechts an einer Wiese ausreichende Möglichkeiten bestehen, das Auto abzustellen. Hinter dem Feld auf der linken Seite biegen wir links an einer rot-weißen Schranke in den Wald, dies ist ein Reitweg. Über einen knubbeligen Waldpfad geht es leicht bergab, bis wir an eine Wiese gelangen. In der Wiese ist der Trampelpfad gut zu erkennen, wir gehen weiter am Feld entlang, bis wir auf die Landstraße "Mettberg" gelangen, der wir rechts kurz folgen, bis wir an der Bushaltestelle "Mettberg" links in eine Sackgasse einbiegen können. Wir gehen an einigen Einfamilienhäusern vorbei, gelangen an rot-weiße Poller und gehen schräg geradeaus mit dem Wanderzeichen GB weiter. Der Weg schlangelt sich an einem Seerosenteich vorbei, durch Feld und Wiesen hinunter bis auf die Elberfelder Straße, die wir schräg links überqueren, um in "Stöcken" einzubiegen. Ein kurzes Stück hinauf, dann biegen wir links in den nächsten Waldweg.

 

Hier beginnt neben dem Deilbach und seinen Auen ein wunderbarer Waldweg über Wurzeln und Steine, immer ein wenig auf und ab, mal direkt am Deilbach, mal an den Auen. Er trifft nach einer guten Weile auf die Deilbachstraße, der wir kurz rechts folgen, um direkt wieder rechts in den Wald einzubiegen, an einem Weg, der mit "Lohbusch" ausgeschildert ist – warum, wissen wir auch nicht, denn außer mit einem Trecker kann man mit keinem Fahrzeug dort hinein. Es geht mit den Wanderzeichen H, GB und W nun auf sehr steinigem Untergrund den Hackenberg hinauf. 

Auf dem Hackenberg öffnet sich der Wald. Hier hat man einen schönen Weitblick hinüber ins Deilbachtal und Felderbachtal. Bei schönem Wetter kann man sogar bis ins Ruhrgebiet schauen. Wir blicken auch auf den Dunkerweg, den wir in einer unserer Kurztouren beschreiben. Der Hackenberg wird gern von Paraglidern genutzt; mit ein wenig Glück trifft man auf der Tour welche an. Wenn der Weg wieder in den Wald hinein führt, überqueren wir den ersten Waldweg und nehmen den zweiten links und finden dort auch bald unsere Wanderzeichen H, GB, W wieder. Erst ist der Wald niedrig und krüppelig (von hier aus hat man rechts einen schönen Blick auf die Hatzfelder Wassertürme), dann wird er ein mächtiger Buchenwald. Die Wanderzeichen bleiben uns erhalten, es empfiehlt sich aber, ein wenig rechts davon zu gehen, um einen Blick auf Herzkamp zu haben und die tiefen Löcher früheren Tagebaus zu sehen. 

 

Der Weg endet an der Elfringhauser Straße, die wir direkt überqueren, um gegenüber in den Weg "Sondern" einzubiegen. Nach ein paar Metern verlassen wir den Wanderweg W, GB, um rechts in einen Pfad einzubiegen, der uns durch die Wiesen ins Tal führt. Am Zaun halten wir uns mit dem Wanderzeichen W links, gehen an einer Baumschule vorbei und dann rechts die Böschung hinab. Auf dem Asphaltweg gehen wir rechts und durch Herzkamp hindurch. An der Elberfelder Straße gehe wir ein Stück nach links und sehen den Landgasthof "Auf dem Brink". Hinter der Firma Wicke geht es mit dem Wanderzeichen W, GB wieder in den Wald. Wenn der Weg sich teilt, gehen wir mit W rechts die Böschung hinab, kommen an einen Teerweg, dem wir rechts folgen, vorbei an einem kleinen Ausläufer des Golfplatzes, am Teich links und dahinter wieder rechts in den Wald. Nun beginnt der Aufstieg zu unserem Startpunkt. Wenn GB und W links abzweigen, gehen wir mit A1 direkt wieder zu unserem Auto.

WF08: Gennebreck