WF06: Huxel (Felderbachtal)

Diese Tour ist die allererste, die wir überhaupt gemeinsam gegangen sind – für uns Autoren ist sie daher allein aus diesem Grund schon etwas Besonderes. Sie ist aber auch wirklich sehr, sehr schön, weil sie sich durch schöne Waldwege und immer wieder weite Ausblicke ins Felderbachtal auszeichnet. Ohne Steigungen laufen Sie auf der Strecke eigentlich nie – es geht die ganze Zeit entweder bergauf oder bergab.


Wir parken am Landgasthaus Huxel, in das Sie übrigens mal hinein gehen sollten, nicht nur wegen der  guten Küche und der Forellen aus den benachbarten Teichen, sondern weil der Innenraum eine richtige Kuriositätensammlung ist, in der sich alte Musikinstrumente und gefühlte hundert Kuckuksuhren befinden, die zur vollen Stunde jede Konversation am Tisch quasi unmöglich machen.


Schräg gegenüber dem Landgasthaus befindet sich ein Stichweg den Berg hinauf, der mit "Felderbachstraße 12-14" und den Wanderzeichen A1,8 ausgeschildert ist. Diesen Stichweg gehen wir hinauf.  Auf Höhe des Hauses rechts am Weg biegt A1,8 links ins Gebüsch ab und führt über einen durch Wasser stark zerklüfteten Waldpfad steil bergauf bis auf einen Waldweg, dem wir links folgen.  An der ersten größeren Weggabelung halten wir uns rechts mit A1,6,8. Wenn auf der rechten Seite ein befestigter Weg abzweigt, der an einer Wiese vorbei führt, verlassen wir den ausgezeichneten Wanderweg kurz, um diesen Weg zu nehmen, der einen ersten Weitblick zeigt. Wir blicken direkt auf die Langenberger Sender. Am Ende der Wiese biegen wir an dem Tor, das auf das Grundstück des Hauses führt, wieder links in den Wald und treffen wieder auf den A1,6,8 (hier nur noch als A6 ausgezeichnet). Diesem folgen wir nun, bis er auf den geteerten Höhenweg führt, dem wir nach links folgen. 


Wir gehen auf dem Höhenweg an Wiesen mit großzügiger Fernsicht, einigen Windrädern und zwei Höfen vorbei. Hinter den Höfen auf der Bergkuppe biegen wir mit A6 links ab.  An einer rot-weißen Schranke gehen wir geradeaus weiter auf einen Pfad, der an niedrigem Gehölz vorbeiführt – der natürliche Bewuchs, der sich nach Kyrill eingestellt hat.  An einer Schutzhütte gehen wir geradeaus weiter, rechter Hand ein Feld und schöner Talblick. Der Weg schwenkt nach links in den Wald hinein. Wenn er verzweigt, den rechten Weg mit A6 nehmen, der uns bergab führt. Hinter dem Teich links den Weg nehmen, der mit Spitzkehre ganz nach unten führt. Wir gehen am Teich vorbei und den nächsten Berg wieder hinauf. Links von uns ist vor kurzem der Wald stark durch einen Sturm beschädigt worden. Auf der Kuppe ist rechts ein Feld, an dem wir nun entlang gehen. Wenn A6 nach links abbiegt, gehen wir weiter geradeaus am Feld entlang den Berg hinunter. Der Weg führt in einen Wald. Unten angekommen treffen wir hinter dem Bach wieder auf den A6, dem wir rechts folgen. Er verschwenkt nach links und beschert uns am Waldrand den letzten Anstieg der Tour mit großartiger Aussicht. 


Wenn der Weg wieder komplett in den Wald führt, halten wir uns rechts und treffen auf den eingangs gelaufenen A1,8. Wir folgen ihm nach rechts, gehen aber nicht wieder durch den vom Wasser zerklüfteten Pfad, sondern wählen den linken breiteren Weg, der uns am Haus vorbei wieder hinunter zum Huxel und dem Parkplatz führt.


Sie haben sich nach dieser Tour nicht zumindest in die niederbergische Landschaft verliebt? Tjanun. Dann wissen wir auch nicht weiter ;) 

WF06: Huxel (Felderbachtal)