WF 19: Cronenberg —Burgholz — Kaltenbachtal

Wald satt! Wer nach Feierabend noch gut was in die Beine bekommen möchte, liegt mit dieser Tour genau richtig. Von Cronenberg geht es durch das Burgholz fast hinab bis auf Wupperniveau, über den "Adelenblick" und durch das Kaltenbachtal mit seinen Hämmern und der Strecke der Bergischen Museumsbahn wieder hinauf bis nach Cronenberg. 

 

Zugegeben — mit dem ersten Teil der Tour kann sich der Wanderer ein wenig schwer tun, weil sie über breite, befestigte Wege durch das Burgholz führt. Hier ist man auf dem Rad fast besser aufgehoben. Aber allein das Staunen, wie lange man in unserem Gebiet bergab gehen kann, ist es wert.

 

 

 

Wir beginnen die Runde im Herzen von Cronenberg, an der Reformierten Kirche mit dem Zwiebelturm. Wir gehen die Solinger Straße Richtung Rathausstraße, geradeaus in die Hauptstraße und biegen direkt links in die Hütter Straße ein, vorbei am alten Fachwerkkern Cronenbergs bergab. Vorbei am Ehrenmal, an der Herichhausener Straße für ein paar Meter links und dann geradeaus weiter in die Hütter Buschstraße. Die Ringstraße überqueren und dem Schild "Hütter Buschstraße 51" folgen. Wir gelangen in einen Buchenwald. Mit asphaltiertem Weg geht es bergab. Etwa auf halber Höhe zum ehemaligen Schwimmbad verlassen wir den asphaltierten Weg in einer scharfen Rechtskurve und gehen geradeaus in einen befestigten Weg, immer bergab. Vorbei am ehemaligen Schwimmbad, den Burgholzbach entlang bis zu einer egekreuzung, wo Tisch und Bänke zu einer kurzen Rast einladen.

 

 

Wir überqueren den Bach nicht, sondern gehen davor links in den Weg mit den Wanderzeichen W und Quadrat. Wer geglaubt hat, mit der Wegekreuzung sind wir unten angekommen, wird eines Besseren belehrt. Es geht weiter bergab, den Burgholzbach entlang, der streckenweise eine Aue hat und gestaut wird. Wenn W nach links führt, gehen wir mit dem Wanderzeichen Quadrat weiter bergab. An einem Picknickplatz folgen wir dem Weg, der mit Raute 6 ausgezeichnet ist. Hier geht es den aspaltierten Weg bergauf, vorbei an den ersten Mammutbäumen des Arboretums. Das Rauschen der zu Füßen liegenden L 74 an der Wupper ist deutlich vernehmbar. An einer Schutzhütte geht es weiter mit den Wanderzwichen W und Bergischer Weg wieder bergab. Hier und dort erklärt uns ein Schild die Artenvielfalt des Arboretums. Es geht über eine Brücke, wir bleiben auf W und Bergischer Weg hinauf bis zur Straße Wahlert, wo wir das Arboretum verlassen. Diese überqueren wir, gehen einige Meter nach rechts und mit den Wanderzeichen W und Bergischer Weg wieder links in den Wald Richtung Kohlfurth hinein. 

 

Dem Weg folgend, gelangen wir zum "Adelenblick", einer Aussichtsplattform, wo einst ein Pavillon stand und zu unbewaldeteren Zeiten mehr als nur eine Weitsicht Richtung Solingen bot. Kurz vor dem Adelenblick geht der Wanderweg W weiter bergab, nach etwa 100 Metern geht links ein Pfad ab, der später mit dem Wanderzeichen Bergischer Weg ausgezeichnet ist. Unten im Tal erblicken wir den Kaltenbacher Hammer. Stößt der Weg auf eine kleine asphaltierte Straße, gehen wir mit N und W bergab zum Manuelskotten. Hier gehen wir über den Damm des Stauteichs, hinter dem Kotten rechts, Wanderzeichen W und spitzes Dreieck. Wir überqueren die Gleise der Bergischen Museumsbahn, es geht mit schmalem Pfad bergauf, vorbei an der Haltestelle Petrikshammer bis zu einem Schotterweg, den wir links bergauf folgen. Der Weg führt nun oberhalb der Gleise der Museumsbahn entlang, und am Ende mit steilem Abstieg auch wieder auf das Gleisniveau hinunter. Hier halten wir uns rechts und finden auch die Wanderzeichen N und Bergischer Weg wieder. Es geht bergauf, bis zum Naturfreundehaus. Dahinter links mit dem Wanderzeichen N. An der Station "Greuel" der Museumsbahn gehen wir links bergab die Gleise entlang bis zur Station "Kaltenbach". Hier überqueren wir die Gleise und gehen mit W einen schmalen Pfad hinaus Richtung Cronenberg. Die Kirche fest im Blick, gelangen wir an den Ausgangspunkt zurück.

 

WF19: Cronenberg - Brugholz - Kaltenbachtal